Glaube mit allen Sinnen

Medien, 1. Juni 2017

Die Nacht des Glaubens findet am Freitag, 2. Juni, in verkleinerter Form als «Spot» rund um. den Münsterplatz statt. Sie trägt den Zusatz «Festival für Kunst und Kirche». Organisator Beat Rink sagt, warum es sich lohnt, das Festival zu besuchen.

Sie fällt kleiner aus als ihre erste Ausführung: die zweite Nacht des Glaubens, die auf und rund um den Münsterplatz am 2. Juni stattfindet. Dennoch sind an ihr 209 Künstler und Künstlerinnen beteiligt, die mit Musik, Wort und bildender Kunst an zehn Örtlichkeiten auftreten. Ganz grosse Namen wie beispielsweise Nina Haagen bei der Erstaustragung fehlen diesmal. Doch das ist Programm. Unbekannterem soll Beachtung geschenkt werden.

Keine grossen Namen, dafür unbekannte Trouvaillen

Warum lohnt es sich also, das Festival unbedingt zu besuchen? Eine Frage, die Beat Rink als Veranstalter gerne beantwortet. Das Wörtchen «unbedingt » möchte er indes vermeiden und spricht zuerst die Qualität des Gebotenen an: «Wir sind begeistert von der Qualität vieler Künstler, die den christlichen Glauben thematisieren. Es gibt viele Kunstschätze aus der kirchengeschichtlichen Vergangenheit sowie interessante Werke aus jüngster Zeit, die selbst in den Kirchen viel zu wenig beachtet werden – geschweige denn in der breiten Öffentlichkeit.»

Doch dann passiert es trotzdem. Rink und sein Team wollen den Besuchern am 2. Juni Freude bereiten und zwar «unbedingt» – Rink: «Also doch dieses Wort.» Er verspricht ein tiefsinniges Festival. Das erste Beispiel nimmt gleich die Basler Seele in Beschlag, indem Rink ein «FCB-XXLFairplay »-Töggelikasten-Spiel erwähnt. Und ja, «er ist in Kooperation mit dem FCB!». Das ist deshalb erwähnenswert, weil die geplante grosse Nacht des Glaubens aufgrund der Meisterfeier auf dem Barfüsserplatz in eine kleine namens «Spot» verkleinert werden musste. Über Gott und die Fussballwelt lässt sich auch Basels Industriepfarrer aus, Martin Dürr, ein bekennender FCB-Fan.

Klangräume für Wort und Musik

Sowohl den Münsterplatz wie auch das Münster selbst umschreibt Beat Rink als Klangraum. Denn Musik und Wort spielen an diesem Abend eine grosse Rolle und sollen den Raum erfüllen. So werden Gebete vorgetragen, aber nicht in Worten, sondern in Klängen. Von Rock bis Pop (Gottpop), von klassisch (Sinfonieorchester Basel, Münsterorganist Andreas Liebig) über Jazz bis zum Gospel (Gospel- Jazz Duo) sind viele Musikstile vertreten. Beim Wort nehmen, kann man Beat Rink nicht nur als Vermarkter der Nacht des Glaubens, sondern auch als Poet. Bei «Pfarrer dichten» schöpfen Beat Rink (reformiert) und Rolf Stöcklin (römisch-katholisch) nicht aus ihrem Predigtschatz, sondern aus ihren lyrischen Adern. Theatervorführungen und eine Kunstausstellung bieten dem Auge Abwechslung. Der Besuch der Nacht des Glaubens ermöglicht auch gleich eine Tour d‘horizon durch zehn Lokalitäten rund um den Münsterplatz. Vielfalt auf kleinem Raum – ein «Spot». Das verleitet Beat Rink dazu, das besagte Wörtchen noch einmal zu gebrauchen: «Einfach unbedingt kommen!»

 

Wer wir sind

Die Nacht des Glaubens ist das konfessionsübergreifende Schweizer Festival für Kunst und Kirche, das 2019 zum zweiten Mal in der Innenstadt von Basel stattfinden wird. In einem hochstehenden, spartenübergreifenden Programm geben Künstler aus dem In- und Ausland Kostproben ihres professionellen Könnens. Zeitgenössische Kunst, die sich mit dem christlichen Glauben auseinandersetzt, tritt so in den öffentlichen Raum. Kirchen werden ihrerseits in Kunsträume verwandelt oder zeigen ihre eigenen Kunstschätze einer breiten Öffentlichkeit. Die Idee des Festivals stammt ursprünglich aus Finnland.

Weitere Informationen für Redaktionen

Mediensprecher
Beat Rink
info@nachtdesglaubens.ch

Verein Kulturförderung Basel Stadt
«Nacht des Glaubens»
Mittlere Str. 145
4056 Basel

Kirchenbote, 01.06.2017 (PDF)